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Mit einem 1m³-Wassertank und einer Motorspritze ausgestatte, als Löschzug, der Te 2/2 926 der Museumsbahn Blonay-Chamby, ex VBZ (Verkehrsbetriebe Zürich) Schienentraktor Xe 2/2 – 1926, ex Xe 2/2

(ID 823407)



Mit einem 1m³-Wassertank und einer Motorspritze ausgestatte, als Löschzug, der Te 2/2 926 der Museumsbahn Blonay-Chamby, ex VBZ (Verkehrsbetriebe Zürich) Schienentraktor Xe 2/2 – 1926, ex Xe 2/2 – 926, ex StStZ Xe 2/2 – 926, der Museumsbahn Blonay-Chamby am 27.05.2023 im Museum Chaulin. 

Der Te 2/2 Schienentraktor wurde 1935 von der damaligen Städtische Straßenbahn Zürich (StStZ) selbst gebaut, der elektrische Teil ist von der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO). Gebaut worden sind, zwische1930 und 1935, drei dieser Rangiermaschinen Nr. 924-926 (ab 1946 in Nr. 1924 bis1926), dabei wurden Untergestell, Elektrik und Motoren von Ce 2/2 Triebwagen der Serie 57-84 (mit markantem Peckham-Untergestell) verwendet. 

Die drei Manövrierwagen von erhielten zur Erleichterung der Fahrtrichtungswechsel von Anfang an einen Pantografen statt des umständlichen Lyrabügels. Die Rangierer fügten in den Depots den Triebwagen für die Hauptverkehrszeit die Beiwagen zu. Die Führerstände waren längs eingebaut, mit freier Sicht auf die Kupplungen, so konnte man mit ihnen sozusagen millimetergenau anfahren. Ihr grüner Anstrich und das charakteristische Fahrverhalten trugen ihnen den Spitznamen „Laubfrosch“ ein.

Speziell für Zürich war die große Flotte von Rangierfahrzeugen. Diese hatten die Aufgabe, für die Stoßzeit Verstärkungswagen beizustellen und danach wieder von den Tramzügen abzuziehen. Dazu gehörten auch Fahrten zwischen dem zugeteilten Depot und den Bereitstellungsgleisen an Wendeschleifen. Ende der 1960ziger Jahre wurde, durch die große Zahl angeschafften Mirage-Gelenkzüge, die Flotte von 24 Stück Rangierfahrzeugen überflüssig. Das Beistellen und Abziehen von Tramanhängern vor und nach der Stoßzeit war nun überflüssig. So war 1969 war ihre Zeit abgelaufen. Während die beiden Xe 2/2 1924 und 1025 Stück abgebrochen wurden, übergab die Stadt Zürich Xe 2/2 1926 an die eben im Aufbau begriffene Museumsbahn Blonay - Chamby BC. Dort leistete das gut unterhaltene und sehr bewegliche Triebfahrzeug wertvolle Dienste bei der Wiederinbetriebnahme der Strecke und beim Bau des Depots. Heute wird der „Laubfrosch“ mit seiner alten Zürcher Nummer 926 bestimmungsgemäß als Rangierfahrzeug auf dem Depotareal der BC benutzt. Hier kann der Laubfrosch seine Stärken ausspielen. Für den Einsatz auf der Museumsbahn musste Xe 2/2 926 die +GF+-Kupplung gegen eine herkömmliche Mittelpufferkupplung tauschen. Um den Betrieb unter der Spannung von 1000 V DB (MOB-GFM) zu ermöglichen, wurde ein zusätzlicher Widerstand montiert, die Straßenbahn Zürich fuhrt ja unter 700 V DC. Trotz der zusätzlichen Widerstände leistet er sehr gute Arbeitet bei der BC. Bei der Museumsbahn Blonay–Chamby tägt der Te 926 nicht den Spitznamen „Laubfrosch“ sondern „Le Bouc“ (Der Bock).

Hier wurde das Fahrzeug präventiv als Löschfahrzeug, für evtl. Bekämpfung von Böschungsbränden nach Funkenwurf durch die Dampflokomotive, vorgehalten. Gelegentlich rückt die BC Xe 2/2 926 mit dem Sprengwagen Xe 2/2 1, ex Straßenbahn Biel aus, der noch nicht wieder mit Fahrmotoren ausgerüstet ist.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Gewicht: 9,3 t
Höchstgeschwindigkeit: 36 Km/h
Leistung: 2 x 44 kW = 88 kW (120 PS)
Triebraddurchmesser: 840 mm (neu)
Getriebeübersetzung: 1:4,277
Spannung: (ursprünglich) 700 V DC, bei der BC 1000 V DC

Quellen: BC, Drehscheibe

Mit einem 1m³-Wassertank und einer Motorspritze ausgestatte, als Löschzug, der Te 2/2 926 der Museumsbahn Blonay-Chamby, ex VBZ (Verkehrsbetriebe Zürich) Schienentraktor Xe 2/2 – 1926, ex Xe 2/2 – 926, ex StStZ Xe 2/2 – 926, der Museumsbahn Blonay-Chamby am 27.05.2023 im Museum Chaulin.

Der Te 2/2 Schienentraktor wurde 1935 von der damaligen Städtische Straßenbahn Zürich (StStZ) selbst gebaut, der elektrische Teil ist von der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO). Gebaut worden sind, zwische1930 und 1935, drei dieser Rangiermaschinen Nr. 924-926 (ab 1946 in Nr. 1924 bis1926), dabei wurden Untergestell, Elektrik und Motoren von Ce 2/2 Triebwagen der Serie 57-84 (mit markantem Peckham-Untergestell) verwendet.

Die drei Manövrierwagen von erhielten zur Erleichterung der Fahrtrichtungswechsel von Anfang an einen Pantografen statt des umständlichen Lyrabügels. Die Rangierer fügten in den Depots den Triebwagen für die Hauptverkehrszeit die Beiwagen zu. Die Führerstände waren längs eingebaut, mit freier Sicht auf die Kupplungen, so konnte man mit ihnen sozusagen millimetergenau anfahren. Ihr grüner Anstrich und das charakteristische Fahrverhalten trugen ihnen den Spitznamen „Laubfrosch“ ein.

Speziell für Zürich war die große Flotte von Rangierfahrzeugen. Diese hatten die Aufgabe, für die Stoßzeit Verstärkungswagen beizustellen und danach wieder von den Tramzügen abzuziehen. Dazu gehörten auch Fahrten zwischen dem zugeteilten Depot und den Bereitstellungsgleisen an Wendeschleifen. Ende der 1960ziger Jahre wurde, durch die große Zahl angeschafften Mirage-Gelenkzüge, die Flotte von 24 Stück Rangierfahrzeugen überflüssig. Das Beistellen und Abziehen von Tramanhängern vor und nach der Stoßzeit war nun überflüssig. So war 1969 war ihre Zeit abgelaufen. Während die beiden Xe 2/2 1924 und 1025 Stück abgebrochen wurden, übergab die Stadt Zürich Xe 2/2 1926 an die eben im Aufbau begriffene Museumsbahn Blonay - Chamby BC. Dort leistete das gut unterhaltene und sehr bewegliche Triebfahrzeug wertvolle Dienste bei der Wiederinbetriebnahme der Strecke und beim Bau des Depots. Heute wird der „Laubfrosch“ mit seiner alten Zürcher Nummer 926 bestimmungsgemäß als Rangierfahrzeug auf dem Depotareal der BC benutzt. Hier kann der Laubfrosch seine Stärken ausspielen. Für den Einsatz auf der Museumsbahn musste Xe 2/2 926 die +GF+-Kupplung gegen eine herkömmliche Mittelpufferkupplung tauschen. Um den Betrieb unter der Spannung von 1000 V DB (MOB-GFM) zu ermöglichen, wurde ein zusätzlicher Widerstand montiert, die Straßenbahn Zürich fuhrt ja unter 700 V DC. Trotz der zusätzlichen Widerstände leistet er sehr gute Arbeitet bei der BC. Bei der Museumsbahn Blonay–Chamby tägt der Te 926 nicht den Spitznamen „Laubfrosch“ sondern „Le Bouc“ (Der Bock).

Hier wurde das Fahrzeug präventiv als Löschfahrzeug, für evtl. Bekämpfung von Böschungsbränden nach Funkenwurf durch die Dampflokomotive, vorgehalten. Gelegentlich rückt die BC Xe 2/2 926 mit dem Sprengwagen Xe 2/2 1, ex Straßenbahn Biel aus, der noch nicht wieder mit Fahrmotoren ausgerüstet ist.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Gewicht: 9,3 t
Höchstgeschwindigkeit: 36 Km/h
Leistung: 2 x 44 kW = 88 kW (120 PS)
Triebraddurchmesser: 840 mm (neu)
Getriebeübersetzung: 1:4,277
Spannung: (ursprünglich) 700 V DC, bei der BC 1000 V DC

Quellen: BC, Drehscheibe

Armin Schwarz 01.09.2023, 487 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/250, Blende: 10/1, ISO250, Brennweite: 24/1

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estival Suisse de la vapeur / Schweizer Dampffestival 2026 - Obwohl ich nun das Glück habe, öfters des Festival Suisse de la vapeur besuchen zu dürfen könnte man denken, dass die Motive eines Tages ausgehen. Doch wie dieses Bild zeigt ist dem nicht so. Dies liegt in diesem Fall am Besuch der G 2/2 TICINO! Die A 3/5 mag aus meiner Sicht eine der schönsten Dampflok sein, doch die G 2/2 TICINO ist mir so richtig an Herz gewachsen, konnte ich doch (2018) auf der G 2/2 TICINO zum ersten Mal auf dem Führerstand mitfahren. Um so mehr freute ich mich, dass die G 2/2 TICINO das diesjährige Dampffestival bereichert. Nachdem ich erst dachte, die Lok in der Menschenmasse kaum fotografieren zu können bot sich mir dann die  Gelegenheit die G 2/2 Ticino in der Lokbehandlung von Chaulin fotografieren zu können. 

Von Alters her war die Magadino-Ebene eine fruchtbare Landschaft, bis 1515 ein Bergsturz die Gegend verwüstete. Mit dem Bau der Eisenbahn nach Locarno Ende des 19 Jahrhunderts wurde dann die Sumpflandschaft entwässert und der Ticino begradigt. Dazu erhielt das Consorzio Correzione del Fiume Ticino diese kleine G 2/2 Bn2t. Die Lok wurde von Arnold Jung in Jungenthal bei Kirchen im Jahre 1889 unter der Fabriknummer 59 gebaut. 1941 wurde die Lok abgestellt und am 20. Mai 2016 als Leihgabe der Familie Travani an Martin Horath abgegeben. Seit dem 3. Sept. 2016 fährt die Lok wieder. 

24. Mai 2026
estival Suisse de la vapeur / Schweizer Dampffestival 2026 - Obwohl ich nun das Glück habe, öfters des Festival Suisse de la vapeur besuchen zu dürfen könnte man denken, dass die Motive eines Tages ausgehen. Doch wie dieses Bild zeigt ist dem nicht so. Dies liegt in diesem Fall am Besuch der G 2/2 TICINO! Die A 3/5 mag aus meiner Sicht eine der schönsten Dampflok sein, doch die G 2/2 TICINO ist mir so richtig an Herz gewachsen, konnte ich doch (2018) auf der G 2/2 TICINO zum ersten Mal auf dem Führerstand mitfahren. Um so mehr freute ich mich, dass die G 2/2 TICINO das diesjährige Dampffestival bereichert. Nachdem ich erst dachte, die Lok in der Menschenmasse kaum fotografieren zu können bot sich mir dann die Gelegenheit die G 2/2 Ticino in der Lokbehandlung von Chaulin fotografieren zu können. Von Alters her war die Magadino-Ebene eine fruchtbare Landschaft, bis 1515 ein Bergsturz die Gegend verwüstete. Mit dem Bau der Eisenbahn nach Locarno Ende des 19 Jahrhunderts wurde dann die Sumpflandschaft entwässert und der Ticino begradigt. Dazu erhielt das Consorzio Correzione del Fiume Ticino diese kleine G 2/2 Bn2t. Die Lok wurde von Arnold Jung in Jungenthal bei Kirchen im Jahre 1889 unter der Fabriknummer 59 gebaut. 1941 wurde die Lok abgestellt und am 20. Mai 2016 als Leihgabe der Familie Travani an Martin Horath abgegeben. Seit dem 3. Sept. 2016 fährt die Lok wieder. 24. Mai 2026
Stefan Wohlfahrt

estival Suisse de la vapeur / Schweizer Dampffestival 2026 - Obwohl ich nun das Glück habe, öfters des Festival Suisse de la vapeur besuchen zu dürfen könnte man denken, dass die Motive eines Tages ausgehen. Doch wie dieses Bild zeigt ist dem nicht so. Dies liegt in diesem Fall am Besuch der G 2/2 TICINO! Die A 3/5 mag aus meiner Sicht eine der schönsten Dampflok sein, doch die G 2/2 TICINO ist mir so richtig an Herz gewachsen, konnte ich doch (2018) auf der G 2/2 TICINO zum ersten Mal auf dem Führerstand mitfahren. Um so mehr freute ich mich, dass die G 2/2 TICINO das diesjährige Dampffestival bereichert. Nachdem ich erst dachte, die Lok in der Menschenmasse kaum fotografieren zu können bot sich mir dann diese Gelegenheit: Aus Blonay kommend dampft die HG 3/4 N° 3 mit ihrem Dampfzug in Richtung Chamby, während die kleine TICINO mit Kohle/Holz und Wasser versorgt, auf die Rangierfahrt in den Musemsbahnhof wartet. 24. Mai 2026
estival Suisse de la vapeur / Schweizer Dampffestival 2026 - Obwohl ich nun das Glück habe, öfters des Festival Suisse de la vapeur besuchen zu dürfen könnte man denken, dass die Motive eines Tages ausgehen. Doch wie dieses Bild zeigt ist dem nicht so. Dies liegt in diesem Fall am Besuch der G 2/2 TICINO! Die A 3/5 mag aus meiner Sicht eine der schönsten Dampflok sein, doch die G 2/2 TICINO ist mir so richtig an Herz gewachsen, konnte ich doch (2018) auf der G 2/2 TICINO zum ersten Mal auf dem Führerstand mitfahren. Um so mehr freute ich mich, dass die G 2/2 TICINO das diesjährige Dampffestival bereichert. Nachdem ich erst dachte, die Lok in der Menschenmasse kaum fotografieren zu können bot sich mir dann diese Gelegenheit: Aus Blonay kommend dampft die HG 3/4 N° 3 mit ihrem Dampfzug in Richtung Chamby, während die kleine TICINO mit Kohle/Holz und Wasser versorgt, auf die Rangierfahrt in den Musemsbahnhof wartet. 24. Mai 2026
Stefan Wohlfahrt

Festival Suisse de la vapeur / Schweizer Dampffestival 2026 - wie man sieht, ist die Gastlok G 2/2 TICINO nicht zum Vergnügen nach Chaulin gekommen, sondern zum Rangieren. 

25. Mai 2026
Festival Suisse de la vapeur / Schweizer Dampffestival 2026 - wie man sieht, ist die Gastlok G 2/2 TICINO nicht zum Vergnügen nach Chaulin gekommen, sondern zum Rangieren. 25. Mai 2026
Stefan Wohlfahrt

Festival Suisse de la vapeur / Schweizer Dampffestival 2026 - Obwohl ich nun das Glück habe, öfters des Festival Suisse de la vapeur besuchen zu dürfen könnte man denken, dass die Motive eines Tages ausgehen. Doch wie dieses Bild zeigt ist dem nicht so. Dies liegt in diesem Fall am Besuch der G 2/2 TICINO! Nachdem ich erst dachte, die Lok in der Menschenmasse kaum fotografieren zu können boten sich mir dann doch einige Gelegenheiten wie z.B. in der Lokbehandlung in Chaulin. Und wie man sieht war ich nicht der einzige, der die Gelegenheit ergriff.

25. Mai 2026
Festival Suisse de la vapeur / Schweizer Dampffestival 2026 - Obwohl ich nun das Glück habe, öfters des Festival Suisse de la vapeur besuchen zu dürfen könnte man denken, dass die Motive eines Tages ausgehen. Doch wie dieses Bild zeigt ist dem nicht so. Dies liegt in diesem Fall am Besuch der G 2/2 TICINO! Nachdem ich erst dachte, die Lok in der Menschenmasse kaum fotografieren zu können boten sich mir dann doch einige Gelegenheiten wie z.B. in der Lokbehandlung in Chaulin. Und wie man sieht war ich nicht der einzige, der die Gelegenheit ergriff. 25. Mai 2026
Stefan Wohlfahrt






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